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Assistive Technologie

Das „Seniorenzentrum Breipohls Hof" verfügt über eine nachhaltige Gebäudeinfrastruktur und bietet als moderne Einrichtung der Altenhilfe Seniorinnen und Senioren unterschiedliche technische Assistenz- und Sicherheitsfunktionen.

Für die Umsetzung grundlegender, betreuungsrelevanter Assistenzfunktionen ist das Gebäude mit einem EIB/KNX-Netz ausgestattet worden. So ist es beispielsweise möglich, dass in allen Zimmern das LED-Nachtlicht im Wandbereich am Abend und in der Nacht über einen unter bzw. neben dem Bett befindlichen Bewegungsmelder gesteuert wird. In den Bädern wird die Beleuchtung ebenfalls über Präsenzmelder geschaltet. Diese Lichtautomatik leistet im direkten Wohnumfeld einen wichtigen Beitrag zur Orientierung der Bewohnerinnen und Bewohner, insbesondere zur Sturzprophylaxe. Darüber hinaus ermöglicht die BUS-Technologie, im Einzelfall die von den Sensoren festgestellte Bewegung/Präsens auszuwerten und bei Gefahr das Personal zu informieren. Folgende Signalisierungsfunktionen stehen nach Abstimmung zur Verfügung:

  • Aufstehen aus dem Bett (z. B. bei akuter Sturzgefahr)
  • Bewohnerin/Bewohner kommt nach einer definierten Zeit nicht aus dem Bad (z. B. bei Sturz oder Bewusstlosigkeit)
  • Nächtlicher Toilettengang ohne Rückkehr ins Bett (z. B. bei Sturz oder Weglauf- bzw. Hinlauftendenz)
  • Die Alarmierung des Personals erfolgt mittels Schnittstelle EIB/KNX-Lichtruf über die Schwesternrufanlage.
  • Ergänzend zur kabelgebundenen BUS-Technik ist im Hause die kabel- und batterielose EnOcean-Funktechnologie ausgeführt worden. Das EnOcean-System ist mit dem EIB/KNX-Netz verbunden. Mit Hilfe dieser Technik lassen sich - abhängig vom individuellem Bedarf und den persönlichen Gewohnheiten eines Menschen - Funktaster zur Schaltung des Lichtes oder des Sonnenschutzes nachträglich im Wohnumfeld einlesen und an ausgewählten Stellen platzieren. Diese Technologie ist besonders für bewegungs- und mobilitätseingeschränkte Menschen von großer Bedeutung. Darüber hinaus lässt sich das funkbasierte System um weitere Komponenten wie z. B. Fenster- und Türkontakte oder Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren erweitern.

Als wichtiger Baustein des zukunftsweisenden Konzepts ist jedes Zimmer mit einem Smart TV (Bildschirmdiagonale 101 cm/40 Zoll) ausgestattet. Hierdurch haben Bewohnerinnen und Bewohner die Möglichkeit, mit nur einem Gerät Fernzusehen, im Internet zu surfen, Video- und Bilddateien anzuschauen sowie Informationen aber 2 auch kulturelle und geistliche Veranstaltungen der Einrichtung über den Hauskanal zu empfangen. Eine besondere Bedeutung kommt dem Smart TV hinsichtlich der Aufrechterhaltung bestehender sozialer Kontakte, also als modernes Kommunikationsmedium, zu. So ist es auch älteren und vielleicht nicht so technikbegeisterten Menschen möglich, schnell und einfach Videotelefonate zu Angehörigen und Freunden außerhalb der Einrichtung über Skype zu führen. Die Steuerung des Smart TV ist konventionell über die Fernbedienung, über Smart Phone und Tablet oder aber mit Hilfe der integrierten Sprach- und Gestensteuerung möglich.

Die Pflegebetten im „Seniorenzentrum Breipohls Hof" sind elektrisch tiefenverstellbar und entsprechen den neusten pflegefachlichen und ergonomischen Erkenntnissen. Durch den flächendeckenden Einsatz eines Bettes mit besonders niedriger Liegeflächenabsenkung wird ein entscheidender Beitrag zur Sturzprophylaxe und somit auch zur Vermeidung körpernaher Fixierungen in der Altenhilfe geleistet. (Hinweis: Das Bett Elvido-Vervo des Herstellers Stiegelmeyer lässt sich nicht nur auf eine sturzprophylaktische Tiefe von 25 cm absenken, sondern für Pflegende auch auf eine ergonomische Arbeitshöhe von 80 cm anheben). Darüber hinaus entspricht die Liegeflächenaufteilung neuesten anthropometrischen Erkenntnissen. Die Ausstattung der Betten mit dem MobiCare-System, einer seitenverstellbaren Mittelstütze, erleichtert Pflegebedürftigen den Ausstieg und fördert somit die Mobilisierung. Durch die serienmäßige Ausstattung der Betten mit dem Open-Bus-System ist die nachträgliche Erweiterung der Funktionalitäten wie z. B. der Einsatz von zusätzlicher Sensortechnik bei diesem Niedrigbett möglich.

Alle Betten verfügen über LED-Leseleuchten. Diese haben im Gegensatz zu herkömmlichen Halogenleuchten, die zum Teil sehr heiß werden können, keine Wärmeentwicklung. Sie sind somit sicherer. Weitere Vorteile sind der geringe Energieverbrauch sowie die Wartungsfreiheit.

In jedem Bewohnerzimmer befindet sich ein Systemtelefon, über das nach Auslösen des Lichtrufs ein Gegensprechen der Mitarbeitenden in das jeweilige Zimmer möglich ist. Die Bewohnerin bzw. der Bewohner muss hierzu nicht den Hörer abheben. Vorteil: Mitarbeitende, die im Haus unterwegs sind, können mit Hilfe der Freisprechfunktion Rufe jederzeit annehmen und Bewohnern antworten.

Alle Bäder sind mit einem zusätzlichen Strom- und Wasseranschluss ausgestattet, damit Bewohnerinnen und Bewohner die Möglichkeit haben, einen Dusch-WC-Aufsatz für die persönliche Hygiene zu nutzen. Bei einem Dusch-WC-Aufsatz wird nach dem Toilettengang auf Knopfdruck der Intimbereich durch Vor- und Rückwärtsbewegung des Duscharms mit warmem Wasser gereinigt und anschließend mittels integriertem Fön getrocknet. Das Haus verfügt als Grundausstattung über 10 Dusch-WC-Aufsätze und stellt diese auf Wunsch leihweise zur Verfügung.

Im „Seniorenzentrum Breipohls Hof" ist W-LAN vorgerüstet. Aktuell wird das EDV-basierte Pflegedokumentationssystem DoSys erstmals auf Tablet-PC getestet. In der ambulanten Pflege hat sich der Einsatz mobiler Arbeitsplatzsysteme bereits bewährt. Auch im stationären Bereich erhofft sich die Altenhilfe Bethel Vorteile von der zeitnah zum Pflegeprozess vorgenommenen Dokumentation im Bewohnerzimmer.

Neben dem allgemein hohen Beleuchtungsniveau in Gemeinschafts- und Flurbereichen des Hauses ist der Aufenthaltsbereich in der Wohngruppe für 8 Seniorinnen und Senioren mit einer Tageslicht simulierenden Lichtdecke ausgestattet worden. Hierdurch können unterschiedliche Beleuchtungskonzepte mit variablen Farbtemperaturen realisiert und das Wohlbefinden der Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Wohn- und Aufenthaltsqualität allgemein positiv beeinflusst werden.

Der Zugang zum Gebäude wird mit Hilfe eines elektronischen Zutrittsmanagements organisiert. Hierdurch wird dem besonderen Bedürfnis der Bewohnerinnen und Bewohner nach Schutz und Sicherheit Rechnung getragen. Bei diesem elektronischen System zur Zutrittskontrolle handelt es sich um passive Transpondertechnologie, bei der sich die im Haus lebenden und arbeitenden Menschen mit Hilfe eines Identmediums - in Form eines Schlüsselanhängers - an der Leseeinheit der jeweiligen Außentür authentifizieren. Nachdem das Elektronikmodul die Berechtigung überprüft hat, ist kein weiteres Umschließen - wie bei einem herkömmlichen Profilzylinder - mehr erforderlich. Die Tür wird freigegeben.

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